Donnerstag, am 2. April 2009 nach der Gemeinderatssitzung:
Beim Zusammensein mehrerer GemeinderätInnen mehrerer Fraktionen (wir haben jetzt ja vier) tauchte die Frage auf, ob man die Vorgänge innerhalb der ÖVP im letzten Jahr und die Ereignisse rund um die Wahl der Bürgermeisterin und des Vizebürgermeisters eine(r) durchschnittlich an Gemeindepolitik interessierten GemeindebürgerIn erklären kann. Einhellige Meinung: Nein, kann man nicht.
Ich will es auch gar nicht versuchen, das soll die ÖVP selber machen.
Aber ein Gutes haben diese Vorgänge allemal: Es gibt keine absolute Mehrheit im Gemeinderat mehr. Zumindest bis zur nächsten Wahl werden sich die einzelnen Parteien wohl zu einzelnen Vorhaben Mehrheiten suchen müssen. Ich freue mich auf das freie Spiel der Kräfte. Das wird voraussetzen, dass diskutiert und informiert wird und Überzeugungsarbeit geleistet wird. Das wird für viele schwierig werden, weil sie es einfach nicht gewohnt sind.
Andererseits ich bin guten Mutes, noch nie hatte ich so viele konstruktive Gespräche mit meinen KollegInnen im Gemeinderat wie in den letzten Wochen.
Den Hardlinern und Mitgliedern der Stahlhelmfraktion sei es ins Stammbuch geschrieben: Demokratie funktioniert auch ohne Absolute.
Samstag, 4. April 2009
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